Windows 7 - Support endet im Januar 2020 - jetzt vorsorgen!
Windows 7 ist ein beliebtes und solides Betriebssystem, das in Unternehmen weit verbreitet ist. Dennoch ist die Zeit gekommen, Abschied davon zu nehmen, denn der erweiterte Support endet am 14. Januar 2020. Was bedeutet „Ende des Supports“? Wenn eine Windows-Version nicht mehr unterstützt wird, werden keine Software-Updates mehr bereitgestellt. Die allgemeine Performance und Zuverlässigkeit nehmen ab, da zum Beispiel neue Hardware-Treiber nicht mehr installiert werden können. Viel wichtiger ist jedoch, dass es dann auch keine Sicherheits-Updates mehr gibt. Der PC ist dadurch nicht mehr umfassend gegen Viren oder Schadsoftware geschützt ist. Ein Unternehmen nimmt mit einer nicht mehr unterstützen Windows-Version ein höheres Sicherheits-Risiko in Kauf. Ein aktuelles Betriebssystem ist essentiell für die IT-Sicherheit. Immer mehr Unternehmen sind von Cyberangriffen betroffen – in den Jahren 2016 und 2017 wurden laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) 70 Prozent der untersuchten Unternehmen Opfer einer Cyber-Attacke. Diese können Unternehmen teuer zu stehen kommen. Beinahe die Hälfte dieser Attacken war erfolgreich und in einem Viertel führte der Angriff zu Betriebsausfällen. Unternehmen haben in diesen Fällen nicht nur einen zusätzlichen Arbeitsaufwand, um die Sicherheitslücke zu schließen, sie müssen auch einen Produktionsausfall verkraften. Hinzu kommt der Vertrauensverlust bei Kunden und potentiellen Neukunden. Dieser Reputations-Schaden kann sogar auf längere Zeit die Geschäftschancen eines Unternehmens negativ beeinflussen. Sicheres Betriebssystem als Basis für Cybersecurity im Unternehmen. Selbstredend kann das Betriebssystem allein nicht alle Cyberangriffe abwehren, doch es bietet die Basis, um darauf das Sicherheitskonzept aufzubauen und ist somit ein wichtiger Baustein der IT-Sicherheit in Unternehmen. Gerade mit dem Fortschreiten der Technik im Bereich Künstliche Intelligenz entwickelt sich Schadsoftware schnell weiter und findet immer raffiniertere Wege, um in das IT-System von Firmen einzudringen. Regelmäßige und zeitnah durchgeführte Updates bieten Schutz vor diesen Bedrohungen. Wechsel auf neue Windows-Version dringend empfohlen. Mit dem Auslaufen des Supports für Windows 7 besteht also für alle Unternehmen, die das Betriebssystem noch verwenden, dringender Handlungsbedarf. Wir empfehlen den Wechsel zu Windows 10. Die Pro-Variante der aktuellen Windows-10-Version vom November 2018 ist im erweiterten Support bis 9. Januar 2029 gültig. Das Betriebssystem Windows 10 hat sich bei vielen Anwendern bereits als verlässliches und benutzerfreundliches Software-Paket etabliert. Der Umstieg von Windows 7 auf Windows 10 ist relativ intuitiv, denn gewohnte Funktionen wie das Startmenü sind ähnlich konzipiert. Zudem wurden einige Verbesserungen für mehr Produktivität eingeführt, etwa ein schnellerer Start, ein performance-stärkerer Browser und weitere Funktionen, die Anwendern helfen, den Überblick über Aufgaben zu behalten. Warum man jetzt investieren sollte. Wer vor einer Umstellung steht, sollte diese möglichst frühzeitig angehen, denn ein Upgrade auf ein neues Betriebssystem sollte sorgfältig vorbereitet werden. So können Schwierigkeiten bereits im Vorfeld identifiziert und Lösungen dafür gefunden werden. Es kann vorkommen, dass Teile der Hardware oder der Software mit dem neuen Betriebssystem inkompatibel sind. Deshalb sollten vorher Tests durchgeführt werden, die Klarheit darüber verschaffen, ob bestimmte Programme angepasst oder erneuert werden müssen und ob die Treiber für Hardware wie beispielsweise Drucker auch in der neuen Version funktionieren. Umstellung für Mitarbeiter nicht unterschätzen. Durch den Testlauf kann bei der Umstellung ein reibungsloser Übergang sichergestellt werden, der weder die Produktivität beeinträchtigt noch an den Nerven aller Beteiligten zehrt. Denn auch die psychologische Komponente darf nicht unterschätzt werden: Die Einführung eines neuen Betriebssystems ist immer eine große Umstellung für die Belegschaft. Manche Funktionen aus Windows 7 wurden für Windows 10 überarbeitet und eingespielte Arbeitsabläufe müssen neu gelernt werden. Je nahtloser der Upgrade-Prozess funktioniert und je weniger technische Probleme es dabei gibt, umso besser wird das neue System von den Mitarbeitern angenommen.
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